KI in der Industrie – Hype oder echte Chance für den Mittelstand?
KI in der Fertigung wird oft als reiner Hype diskutiert, doch entscheidend ist die Frage nach dem messbaren operativen Mehrwert im industriellen Alltag. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass KI-Initiativen nicht über das Pilotstadium hinauskommen oder den gewünschten Nutzen in der Produktion vermissen lassen.
In diesem Webinar thematisierten wir, wie der Weg von einer strategischen Planung hin zu einer praktischen Umsetzung gelingen kann. Ein zentraler Schwerpunkt lag dabei auf der Bewältigung konkreter operativer Probleme wie der Maschinenverfügbarkeit, der Reduzierung von Stillstandzeiten und der Sicherstellung des Wissenstransfers.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf digitale Assistenzsysteme gelegt, die als Unterstützung für Mitarbeiter im Werk dient. Am Beispiel eines digitalen Maschinenführers wird demonstriert, wie ein System bei Störungen automatisch auf Handbücher sowie dokumentierte Erfahrungswerte zugreift und direkt konkrete Lösungsvorschläge unterbreitet.
Was dich erwartet:
Impulsvortrag von Andreas Geiss
Hype or real – Warum der deutsche Mittelstand jetzt handeln muss
Erfahre mehr über die Zukunft der KI und die Gründe, warum viele AI-Projekte in der Industrie scheitern. Der Vortrag verbindet strategische Einordnung mit operativer Umsetzbarkeit und richtet sich an Entscheider, die den Übergang von der Analyse zum Handeln vollziehen wollen.Â
Q&A-Session:
Stelle deine individuellen Fragen direkt an unsere Experten.
Live-Showcase mit Philipp Heck
Digitaler Maschinenführer mit IoTnova
Wir präsentieren dir eine von uns entwickelte Lösung, die deine Maschinen intelligenter macht.
Exklusiver Einblick in den Digitalen Maschinenführer:
Wir zeigen dir ein Dashboard mit innovativen AI-Funktionalitäten, das weit über einfache Fehlermeldungen hinausgeht. Das System erkennt Alarme unterschiedlicher Kritikalität und greift im Fehlerfall sofort auf einen umfassenden Informationspool zu. Dabei werden Handbücher sowie dokumentierte Erfahrungswerte von Mitarbeitern analysiert, um dem Maschinenführer direkt einen konkreten Lösungsvorschlag zu unterbreiten.
Nutze die Chance, deine Produktion durch intelligente Assistenzsysteme effizienter zu gestalten.
Diese Vorteile bietet dir die vorgestellte Lösung
Störungen direkt an der Maschine lösen
Der digitale Assistent liefert dem Maschinenführer sofort konkrete Handlungsschritte
Das Ergebnis: weniger Rückfragen, weniger Service-Tickets, schnellere Wiederanläufe
Stillstandszeiten gezielt reduzieren
Geführte Fehlerdiagnose und klare Anweisungen verkürzen die Zeit bis zur Lösung
Das Ergebnis: messbar höhere Anlagenverfügbarkeit und bessere OEE
Expertenwissen jederzeit verfügbar machen
Best Practices und Erfahrungswissen sind direkt im Shopfloor abrufbar
Das Ergebnis: schnelles Onboarding, weniger Abhängigkeit von einzelnen Spezialisten
Wer profitiert am stärksten von intelligenten Assistenzsystemen?
Der Werks- oder Produktionsleiter
Du stehst unter Druck, die Maschinenverfügbarkeit zu erhöhen und Stillstandzeiten zu minimieren. Erfahre im Webinar, wie du durch den gezielten Einsatz von KI den Wissenstransfer sicherstellen und deine operativen Prozesse auch bei Fachkräftemangel effizient steuern kannst.
Der IT/OT- oder Digitalisierungsverantwortliche
Für dich zählt die technische Umsetzbarkeit und Systemintegration. Wir zeigen dir, wie du die Brücke zwischen Shopfloor-Daten und IT-Systemen (wie MES oder ERP) schlagen kannst, welche Anforderungen an die Datenbasis bestehen und wie der Weg vom Pilotprojekt zur skalierbaren Lösung gelingt.
Der Instandhaltungsleiter oder Shopfloor-Experte
Dein Ziel ist es, bei Störungen schnell handlungsfähig zu sein. Entdecke, wie ein digitales Assistenzsystem Teams entlastet, indem es Fehlermeldungen verständlich aufbereitet und direkt auf Basis von Dokumentationen und Erfahrungswerten konkrete Lösungsvorschläge liefert.
Unsere Referenten
Andreas Geiss
Senior Industry Executive
Erfahrener C-Level Executive und strategischer Berater mit über 25 Jahren internationaler Führungserfahrung in Automation, Industriesoftware, IoT und Künstlicher Intelligenz. Nachgewiesene Erfolge in der Steuerung globaler Geschäftsbereiche mit dreistelligen Millionenumsätzen und Teams von über 1.000 Mitarbeitenden in Europa, Asien und Amerika.
Alexander Keidel
Head of Product & Alliance / stellv. Director BDA bei it-novum
Als Experte mit langjähriger Erfahrung berät Alexander unsere Kunden bei der Konzeption & Modernisierung von Datenarchitekturen und Cloud-Lösungen.Â
Philipp Heck
Head of Presales & Customer Success BDA bei it-novum
Als Experte mit langjähriger Erfahrung berät er unsere Kunden bei der Konzeption und Modernisierung von Datenarchitekturen und Cloud-Lösungen.
FAQ zum Webinar (Häufig gestellte Fragen)
Zunächst den Datenhaushalt und die Datenstruktur analysieren und eine Semantik für Produktions- und IT-Daten beschreiben. Dabei ist Qualität wichtiger als Quantität; es geht darum, der KI die spezifische „Sprache“ und das Domänenwissen des Unternehmens beizubringen, anstatt ihr wahllos alle Daten der letzten 20 Jahre zu füttern. Durch ein sogenanntes „RAG Design“ (Retrieval-Augmented Generation) erzielt die KI dann sehr treffsichere Ergebnisse (über 90 %), was die Produktivität massiv steigert.
Nein, ein solches „Weltindustriemodell“ gibt es nicht, da Industriedaten durch den IP-Schutz nicht öffentlich zugänglich sind. Jedes Unternehmen muss seine Daten („Crown Jewels“) selbst sichern, was auch über Private-Cloud-Ansätze möglich ist. Die KI fungiert dabei als „Brain Power“, um komplexe Verknüpfungen schneller zu bearbeiten, als es ein Mensch könnte, während das Unternehmen die Hoheit über seine Logik behält.
Zunächst werden Metadaten aus verschiedenen Quellen (Datenbanken, PDFs, SharePoint) gescannt, ohne die Daten selbst zu verschieben. Über eine „Data Lineage“ wird die Herkunft und Qualität der Daten nachvollziehbar gemacht. Diese Informationen bilden einen Data Layer, der über eine Graph-Schicht von KI-Modellen abgefragt werden kann. Erfahrene Mitarbeiter können die Ergebnisse validieren und Feedback geben, das direkt in den Lernalgorithmus zurückfließt.
Ein einmaliger Workshop reicht nicht aus; Wissen muss kontinuierlich entlang der Wertschöpfungskette abgefragt werden. Ein Beispiel zeigte, dass spezifische Fragen an Instandhalter (ggf. in deren Landessprache) tiefere Ursachen wie Vibrationsprobleme aufdeckten, die nicht in Standardberichten standen. Praktisch kann man Wissen aus Support- Tickets extrahieren, durch Experten validieren lassen und sogar handschriftliche Notizen digitalisieren, um sie der KI als Wissensquelle zur Verfügung zu stellen.
Ja, nach der Sammlung und Kuratierung der Daten wird ein Knowledge Graph aufgebaut, auf den die KI-Modelle zugreifen können.
Er wird nicht rein automatisch erstellt. Es wird manuell eingegriffen, um die Erstellung gezielt zu steuern, Ergebnisse zu gewichten und die Qualität zu kontrollieren.
Über IoTnova
IoTnova ist als Enterprise-Ready-Lösung konzipiert und verarbeitet große Datenmengen in Echtzeit über eine integrierte Rule Engine. Sie ist mandantenfähig und ermöglicht damit den parallelen Betrieb unterschiedlicher Netze, Zonen oder Organisationseinheiten innerhalb einer konsistenten Systemarchitektur.
Durch die Integration bewährter Open-Source-Komponenten wird eine leistungsfähige und gleichzeitig flexible Systemlandschaft geschaffen. Das Hosting erfolgt in Europa und erfüllt hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Compliance, einschließlich TÜV-konformer EMS-Software-Kriterien.
Vorkonfigurierte Schnittstellen und spezialisierte Fach-Dashboards ermöglichen eine schnelle Implementierung und reduzieren Integrationsaufwände. Der vollständig deutschsprachige Support stellt einen stabilen Betrieb sowie eine nachhaltige Weiterentwicklung sicher.
Über it-novum
it-novum ist Teil der börsennotierten Allgeier SE mit 3500 Mitarbeitern und 44 Standorten weltweit. Als führendes IT-Beratungsunternehmen für Business Open Source umfasst das Portfolio Lösungen für Big Data Analytics und IoT.
Wir implementieren kundenindividuelle Lösungen für Datenintegration, Data Analytics und IoT – z.B. für Bundespolizei, Wiener Wohnen, Deutsche See. Dazu nutzen wir führende Technologien, wie von Pentaho, Apache Hop, ThingsBoard oder Jedox.
Teilnehmerinformation
Bitte beachten: Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Fachanwender aus Unternehmen, die sich mit Data Management und IoT beschäftigen. Wenn du Mitarbeiter eines IT-Beratungsunternehmens, Lösungs-, Software- oder Technologieanbieters bist und teilnehmen möchtest, erheben wir eine Teilnehmergebühr von 450€. Nimm zur gebührenpflichtigen Anmeldung bitte Kontakt mit uns auf per E-Mail.